Temperieren mit Strahlungswärme

DiffuPOR-Feuchtmauerputze


DiffuPOR-Feuchtmauerputze

Gewährleisten auch bei höchster Feuchte- und Salzbelastung trockene Oberflächen an Innen- und Außenwänden, somit auch klimahygienisch hervorragende Raumluftverhältnisse und mustergültige Hausfassaden.


Das DiffuPOR-Prinzip

DiffuPOR bildet eine durch Kapillaren verbundene Großporenstruktur und ist diffusionsoffen.
Feuchte und Salze werden jeweils in eigene Ordnungskategorien überführt.

Ordnungskategorie I: Der Anteil an Salzschwemmgut (Nitrate, Chloride, Sulfate) verhakt sich innerhalb der Großporen an den Porenwandungen oder mit dort bereits anhaftenden Salzkristallen.

Ordnungskategorie II: Der Feuchteanteil hingegen strömt weiter zur Putzoberfläche und verdunstet.

Der Putzschäden verursachende Salzdurchsatz ist damit neutralisiert.

Nicht einzusetzen ist DiffuPOR bei Sicker- und Druckwasser!

Charakteristik von DiffuPOR

Aufgrund seiner morphologisch einzigartigen Großporenstruktur kann DiffuPOR seine Funktion langfristig (generationenübergreifend) und für gesundheitszuträgliche Raumluftverhältnisse garantieren.

Daher Universaleinsatz

- auch bei absoluter Wassersättigung der Ziegelporen

- bei höchstmöglicher Versalzungsstufe

- bei jeglichem Ausmaß an Ausgleichsfeuchte
- als universeller Geruchsbinder, insbesondere bei Moder- und Fäulnisgeruch.
Die Diffupor-Breitbandwirkung erspart teure Mauerwerksanalysen und jene noch kostspieligeren Zusatz- oder Begleitmaßnahmen.

Einsatzorte

Bei erdberührtem Mauerwerk – Keller, Souterrain und Erdgeschoß – und zwar an/in historischen Gebäuden, Privathäusern, Tiefgaragen und Stallungen.

Zusatznutzen

Einfach und rasch führt DiffuPOR brach liegende Räumlichkeiten wieder in repräsentative 
Wohn-, gesunde Arbeits- und qualifizierte Lagereinheiten über. Gewährleistet zudem eine generationenübergreifende, solide Langzeitaufwertung des Gebäudes.

Kostenseitig hält diese einstufige Sanierung jedem Vergleich mit einem mehrstufigen Saniersystem stand.

Allgemeines zu Feuchtmauern

Der mittlerweile weit verbreitete Wissensstand besagt, dass der Versuch einer Mauertrockenlegung bei hygroskopischer Feuchte sinn- und zwecklos ist (siehe auch Bundesdenkmalamt Österreich „Standards der Denkmalpflege 2014, Allgemeine Instandsetzung, Pkt. 1.1.1.2. Kondensatfeuchte und hygroskopische Feuchte, Seite 69“. Weitere Literaturempfehlung Künzel, Helmut, „Bautradition auf dem Prüfstand. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart (2014), S. 95 und S. 98f“).

Nasse, versalzene Wände, werden als Feuchtmauern bezeichnet. Erreicht das Feuchte-Salz-Gemisch die Putzoberfläche - außen und/oder innen –  setzt die Putzzerstörung ein und ruft sichtbare Putzdefekte hervor, zuerst Verfärbungen und Feuchteflecken, später Ausblühungen und Abblättern.

Im Wohnbereich und in Stallungen verbreiten sich zudem gefürchteter Schimmelpilz und fauliger Modergeruch.

Zur Vermeidung dieser Putzdefekte sind deren Entstehungsabläufe zu neutralisieren.

Das technisch Fortschrittliche am „Neutralisieren“.

Jeglicher spektakuläre Eingriff in das Mauerwerk wird vermieden.


Das ideologisch Fortschrittliche am „Neutralisieren“.

Diese erfolgreiche Methode wird seit den 70/80-iger Jahren praktiziert. Mit Diffupor gewonnene Erfahrungen sind zudem seit 2010 durch universitäre Labor- und Forschungserkenntnisse der Technischen Universität, Wien, belegt.

In der Praxis erprobt und akademisch bewiesen, zeigt sich, dass diese vergleichsweise unspektakuläre Herangehensweise als die bauphysikalisch zeitgemäße und kostengünstige Problemlösung zu begreifen ist.

Mittlerweile zeugen Referenzen mit Weltgeltung von der Bedeutung der breit- und weitsichtigen Methode der Mauerfeuchteneutralisierung.

DiffuPOR-Putzsorten

Feuchteneutralisator grob


Feuchteneutralisator fein.

Heizleisten und Feuchtmauern

Jede Heizleiste unterstützt das Beseitigen von gelegentlich oder temporär auftretenden Kondensatstellen. Dauerputznässe jedoch eliminiert eine Heizleiste nicht. Könnte jedoch mit überproportionalem, ökologisch unvereinbarem Energieeinsatz die konstant verbleibende Oberflächenfeuchte der Wand mehr schlecht als recht übertünchen.

Hingegen bleibt mit DiffuPOR die Wandoberfläche auf Dauer trocken und schafft damit die Grundlage für ein energetisch sinnvolles Temperieren durch DIE- oder L-Heizleisten. Dies garantiert auch im Keller, Tiefparterre und Erdgeschoß ein gesundes Heiz- und Wohnklima aufgrund von  Strahlungswärme.

Foto: Heizleiste im Putz bei renovierter Feuchtmauer (irgendwo in Wien existiert ein Souterrain-Kosmetiksalon oder ähnliches mit Diffupor und unseren Heizleisten. Emmerich/Thomas sollten das Objekt kennen).